Otouch 2.0

Um sich nun endlich auch um die Männer zu kümmern, hat mein Freund Krümel angeboten mir als Tester beizustehen. Daher gibt es heute den ersten Bericht zu einem Wärmemastubator.
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Verpackung:
Der Otouch besticht auf den ersten Blick mit einer modernen aber schlicht designten Schwarzen Box aus Pappe, auf welcher von vorne ein Bild des Produktes abgebildet ist. Würde nicht das Wort „Masturbation“ die Verpackung zieren, könnte man den Masturbator auch für einen anderen hochwertig Verpackten Technikartikel halten. Innerhalb der Verpackung befindet sich der Otouch in einem kleinen Schwarzen Beutel, ein kleines Ladekabel sowie die Bedienungsanleitung, welche die Funktionen des Otouch in den gängigen Sprachen erläutert.

Material- und Gefühlstest:
Das Gerät sieht auf den ersten Blick hochwertig verarbeitet aus. Er ist von außen mit einer schwarzen, rau gummierten Oberfläche versehen und liegt dadurch, als auch wegen seiner Grifffläche gut in der Hand. Ein Stück vor dem Einführungskanal geht die Gummifläche in eine weiche und glatte rosa Silikonfläche über, welche sich ebenfalls gut verarbeitet anfühlt. Wenn man mit dem Finger innen versucht, in das Produkt hinein zu drücken, erfühlt man neben einer Menge Hohlraum auch die gewellte Bereiche und andere Teile, die wahrscheinlich für seine weiteren Funktionen verantwortlich sind.

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Optionen und Anwendung:
Vor der Benutzung sollte man den Otouch eine kurze Weile an das Ladekabel anschließen. Hierzu muss man das Kabel in ein kleines Loch an der Oberseite stecken, was sich schwieriger anfühlt als bei herkömmlichen Geräten, da es mit Gummi enger gemacht wurde um einen Wasserschaden zu verhindern.
Zum Anschalten muss der Power-Knopf 3 Sekunden lang gedrückt werden, wodurch der Otouch sofort im ersten seiner 6 Modi zu vibrieren beginnt. Die Modi sind von Dauervibrationen bis hin zu abwechslungsreich Rhythmen und lassen sich durch einmaligen kurzen Druck auf die gleiche Taste wechseln. Wenn man die Intensität der Vibration verändern möchte, kann man dies durch die Plus oder Minustaste tun. Außerdem gibt es noch den Temperaturknopf, mit welchem sich ein kleines Hitzeaggregat anschalten lässt, welches den Innenraum auf 40°C erwärmen soll.
Wer das Glied in den Hohlraum bekommen möchte, sollte auf jeden Fall mit einem Gleitgel auf Wasserbasis der persönlichen Wahl arbeiten. Außerdem sollte bei Bedarf auch schon vor der Benutzung der Wärmemodus angeschaltet werden, da dieser einen kleinen Moment braucht, bis er seine vollständige Wärme erreicht hat. Die Kammer wird dadurch nicht gleichmäßig warm, sondern eher nur im oberen Bereich, was sich sehr ungewohnt und ein bisschen seltsam anfühlt.
Die Einführung selbst läuft durch das Vakuum zwar nicht „flutschend“, stellt aber auch nicht unbedingt ein größeres Problem dar und  der Otouch sitzt danach relativ fest. Da der Einführungskanal auch nicht sehr lang ist, werden die meisten Männer auch nicht ihr gesamten Penis hinein bekommen, was für mich persönlich ein weiterer kleiner Minuspunkt war.
Nun kann ganz nach Belieben eine Vibrationsstufe eingestellt und die Intensität gewählt werden. Durch das Vakuum bleibt es jedoch ausschließlich bei der Stimulation durch Vibration, da keine Reibung erzeugt werden kann. Für mich war das zwar erst einmal etwas ungewohnt, empfand es jedoch nach kurzer Zeit sehr entspannend, ihn zuerst auf kleiner Intensität laufen zu lassen und sich dann bis zum Höhepunkt weiter zu steigern.

Preis-Leistung:
Der Otouch hat eigentlich genau das gehalten, was er verspricht. Für meinen Geschmack könnte die Wärmefunktion gleichmäßiger sein und der Innenraum ein Stückchen länger, jedoch war letzteres wahrscheinlich eine Designentscheidung um das Thema „Blowjob“ und bei einem Preis von 34,99€ kann man auch nicht wirklich meckern.
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Weiterempfehlung:
Wer mit der puren Vibrationsstimulation etwas anfangen kann und sich einfach gerne zurücklehnt und genießt, der ist mit diesem Gerät ganz gut beraten. Ich persönlich würde mir aber für dieses Geld dann doch einen Masturbator kaufen, welcher das gewohnte Gefühl von Reibung erzeugt. Aber hier muss jeder für sich entscheiden was er benötigt oder möchte.

Euer Krümel

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